⚡ Intersektionalität in der Curriculumsentwicklung: Wer redet mit (wem)? Wer spricht für wen?
Eva Seidl, Ems (Maya) Asinowski
Dieser Beitrag greift das Plädoyer von Brooks et al. (2022, 171) auf, welches von Hochschulpolitik und Hochschulpraxis einfordert, „to engage with students effectively, as a policymaker, [or as a] member of HE staff [in order to] comprehend their perspectives on the world, and their understandings of what it means to be a contemporary HE student“. Dazu führen wir zwei Perspektiven auf mögliche Hochschulstrategien zur Förderung von Chancengleichheit und zum Abbau von sozialer Exklusion zusammen. Das ist zum einen jene einer Hochschullehrenden mit prekären Beschäftigungsverhältnissen und zum anderen jene einer/eines Masterstudierenden mit Erfahrung in der ehrenamtlichen Arbeit als Studienvertreter:in. Am Beispiel von Genderpolitik und -praxis in der Hochschule (Kessler, 2024) stellen wir innovative Ansätze für eine curricular verankerte intersektionalitätssensible Hochschullehre zur Diskussion (Seidl & Asinowski, 2024).
Brooks, R. et al. (Hg.) (2022). Constructing the higher education student. Perspectives from across Europe. Bristol University Press.
Kessler, S. (2024). Undoing Gender in der Hochschullehre?! In T. Bechtel et al. (Hg.), Why focus on gender? Gender und intersektionale Perspektiven in der politischen Bildung. Wochenschau.
Seidl, E.; Asinowski, M. (2024). Intersektionalität in der translationsorientierten Sprachlehre aus Studierenden- und Lehrendenperspektive. In Neues Handbuch Hochschullehre, 116.
Eva Seidl
Universität Graz, Institut für Translationswissenschaft & Zentrum für Sprache, Plurilingualismus und Fachdidaktik
e.seidl@uni-graz.at
Ems (Maya) Asinowski
Universität Graz, Institut für Translationswissenschaft
maya.asinowski@edu.uni-graz.at